10 Tipps zum Abschalten um vom Stress zur Ruhe zu finden

10 Tipps zum Abschalten um vom Stress zur Ruhe zu finden

Abschalten

Wenn die Gedanken immerzu um die Arbeit kreisen, dann wird es wichtig, das Abschalten zu lernen. Vor allem in Krisenzeiten wird das wichtig. Hier finden Sie 10 Tipps, um vom Stress zur Ruhe zu finden. Lassen Sie die Firma einfach die Firma sein und widmen Sie sich ganz anderen Themen. Vor allem für Unternehmer ist es in Zeiten der Corona-Krise schwer, abzuschalten. Vielleicht müssen Sie um Ihr Unternehmen kämpfen? Und dann leben wir noch in unserer digitalen Welt. Mit dem Smartphone, dem Notebook und dem schnellen Internet sind wir ständig erreichbar und wir können eigentlich immer und überall arbeiten. Wen wir das denn wollen. Aber das wäre ein großer Fehler. Machen Sie sich bewusst, dass Sie die Entspannung am Feierabend benötigen, um am darauffolgenden Tag wieder leistungsfähig zu sein. Doch das ist einfach gesagt. Wie lässt sich das verwirklichen?

Hier kommen zehn Tipps, um das Abschalten zu lernen.


1. Der Bürostuhl unter dem Schreibtisch

Manchmal helfen kleine Symbole, das Abschalten zu visualisieren. Schieben Sie zum Feierabend den Bürostuhl unter den Schreibtisch oder bleibt dieser so stehen, als würden Sie nur eine kurze Pause machen? Böse Falle, denn dann sitzen Sie auch all zu leichtfertig wieder auf diesem Stuhl. Setzen Sie auf das bewusste Zeichen und schieben Sie den Stuhl unter den Tisch. Das bedeutet: Die Arbeit ist jetzt vorbei! Dieses Ritual markiert den Übergang in Ihre Freizeit.


2. Finden Sie Rituale zum Abschalten

Wenn der Feierabend beginnt, ist Ihr Kopf manchmal noch voller Arbeit. Rituale können Ihnen dabei helfen, die Arbeit loszulassen. Gönnen Sie sich eine halbe Stunde Zeit, um „runter zu kommen“. Sie könnten in dieser Zeit joggen oder spazieren gehen. Oder lesen Sie eine Zeitung. Unternehmen Sie etwas, was Sie ablenkt und was Ihnen guttut.


3. Halt! Stopp!

Entspannung kann auch eine Haltungsfrage sein. Sagen Sie innerlich „Stopp!“, wenn sich die Gedanken an den Job melden. Das hilft Ihnen, diese Denkweise wieder beiseite zu schieben. Sie können das gerne auch laut sagen. Geben Sie Ihrem Gehirn dann eine andere Aufgabe, über die es nachdenken kann. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie gerade tun oder sehen. Denken Sie an das Menu, das Sie zum Abendessen zubereiten möchten oder vertiefen Sie sich in das Buch, das Sie gerade lesen. Konzentrieren Sie sich auf das „hier und jetzt“.


4. Notieren Sie Ihre Gedanken

Vielleicht kennen Sie das? Sie sind in Gedanken immer schon mit den Planungen für den nächsten Tag beschäftigt. Und damit sind Sie mental immer am Arbeiten. Wie wäre es, wenn Sie diese Planung einfach aufschreiben, um sie anschließend loszulassen. So können diese Gedanken nicht verloren gehen, sie brauchen nicht mehr darüber nachzudenken. Die Gedanken sind gesichert.


5. Termine für mich allein

Wieso eigentlich schreiben wir nur Termine in den Kalender, die wir mit anderen Menschen ausgemacht haben? Wie wäre es einmal mit einem Termin mit mir selbst? Natürlich gibt es auch Zeiten für mich allein in meinem Alltag. Aber nur selten trage ich diese auch in den Kalender ein. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn diese Zeiten dann von anderen Terminen verdrängt werden. Tragen Sie auch einmal die Gartenarbeit, den Sport oder den Spaziergang in den Terminkalender ein. Oder eine Meditation. Beziehen Sie diese Planungen in die proaktive Planung mit ein, damit sie nicht von der Hektik des Alltags überrollt werden.


6. Nutzen Sie das Kopfkino

Wenn es draußen regnet und ein Spaziergang oder Sport nicht so attraktiv sind wie sonst, dann kann auch das Kopfkino helfen. Gehen Sie mental auf die Wanderschaft. Versuchen Sie, über das Gefühl nachzudenken, das Sie bei einer Wanderung durch einen tiefen Wald empfinden. Oder denken Sie an die wohltuende Energie, die Sie beim Sport durchströmt. Denken Sie darüber nach, wie Sie sich im Alltag am liebsten entspannen möchten. Sehnen Sie sich nach Stille oder nach Action mit dem Mountainbike im Wald?


7. Nutzen Sie Ihre sozialen Kontakte

Je besser Ihre sozialen Kontakte, desto leichter gelingt es auch, Stress abzubauen. Reden Sie mit Ihren Freunden oder der Familie über ihre Probleme. Vielleicht haben Sie Angst davor, andere Menschen mit Ihrem Ärger zu belasten? Es kann beim Abschalten aber auch hilfreich sein, sich mit dem Partner während des Abendessens auszutauschen. Ihre Gespräche sollten allerdings auch nicht permanent um die Probleme der Arbeit kreisen.

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8. Legen Sie das Smartphone beiseite

Mit dem Smartphone ist der kurze Blick an die geschäftlichen E-Mails meistens nicht weit. Und schon ist es mit dem Abschalten wieder vorbei. Immer erreichbar zu sein, ist Wahnsinn und nicht gesund. Der Glaube, dass „ohne mich nichts geht“ und dass ich deshalb immer online verfügbar sein muss, kann über die persönliche Einstellung gelöst werden. Früher ging die Welt schließlich auch nicht unter, wenn man einmal nicht erreichbar war.

Gönnen Sie sich Smartphone-freie Zeiten. Sie können auch die dienstliche und die private Kommunikation auf zwei unterschiedlichen Geräten laufen lassen. Nutzen Sie auch den „Bitte nicht stören“ Modus. Für wirkliche Notfälle kann dann eine Ausnahme definiert werden. Wenn eine Person innerhalb von kurzer Zeit immer wieder anruft, dann können Sie den Anruf entgegennehmen.


9. Üben Sie Achtsamkeit

Nichts zu tun, kann auch eine Übung sein. Vor allem dann, wenn wir permanent auf einer viel zu hohen Drehzahl laufen. Hierbei kann eine Kurzmeditation (natürlich auch ohne spirituellen Bezug) hilfreich sein. Setzen Sie sich einfach in einen Sessel oder legen Sie sich auf das Sofa. Beobachten Sie Ihren Atemrhythmus und den Puls. Sie können eine solche Übung auch in der Mittagspause am Schreibtisch ausprobieren. Oft genügen schon 15 Minuten pro Tag. Versuchen Sie in die Gegenwart zurück zu kommen, Sie müssen nicht permanent mit den Gedanken bei der nächsten Aufgabe sein. Informieren Sie sich über die Body-Scan-Methode und das Achtsamkeitstraining von Jon Kabat-Zinn. Hierbei können Sie wieder lernen, den eigenen Körper zu fühlen und auf sich selbst zu achten. Wie atme ich gerade? Wie fühlt sich mein großer Zeh an? Sie können mit etwas Übung ein solches Training auch alleine durchführen. Eine Sitzung dauert ungefähr 28 Minuten. Anleitungen gibt es auch auf CD. Nutzen Sie hierfür einen ruhigen Raum und schalten Sie das Smartphone ab. Sorgen Sie für warm geheizte Räumlichkeiten. Sie können sich für die Übungen auch eine Bodenmatte zulegen und ein Kopfkissen mit einbeziehen.


10. Suchen Sie sich ein Hobby

Eine feste Routine in der Organisation Ihrer Freizeit kann auch dabei hilfreich sein, abzuschalten. Hierbei spielen Hobbys oft eine wichtige Rolle. Das kann ein Hobby sein, mit dem Sie täglich beschäftigt sind, einmal pro Woche sollten Sie sich im Minimum Ihrem Hobby widmen. Es soll Menschen geben, die gar nicht mehr wissen, was ihnen eigentlich Spaß macht. Wenn Sie noch kein Hobby gefunden haben, dann denken Sie einmal darüber nach, was Ihnen Freude bereiten könnte. Dabei kann das Hobby gerne etwas Konzentration von Ihnen einfordern. Auf diese Weise fällt es leichter, die Arbeit zu vergessen. Es gibt auch sportliche Hobbys, die mit hoher Konzentration verbunden sind, so etwa das Klettern oder das Mountainbiken. Hier sind Sie geradezu gezwungen, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. 

Und noch ein Gedanke zum Schluss

Gönnen Sie sich auch eine entspannte Morgenroutine. Vielleicht finden Sie gleich beim Aufstehen eine Aktivität, die Ihnen Freude bereitet? Dann starten Sie den Tag mit guter Laune, Sie sind gelassener und am Ende auch stressfreier. Ein guter Start in den Tag eben.

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