Achten Sie auf die Wärmedämmung um ein Wohlfühlklima zu bekommen

20. April 2020

Achten Sie auf die Wärmedämmung um ein Wohlfühlklima zu bekommen

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Ob wir uns beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen wohlfühlen, ob wir aktiv und leistungsfähig bleiben, hängt nicht unwesentlich von der Wärmedämmung der Gebäudehülle ab. Natürlich ist es nicht einfach, Behaglichkeit objektiv zu messen, denn die Empfindungen auf unsere Umwelt sind sehr individuell. Dessen ungeachtet, gibt es einige Möglichkeiten das subjektiv empfundene Raumklima, und damit das Wohlfühlklima, zu verbessern.

Für das Wohlfühlklima bieten sich verschiedene Stellschrauben an. Diese betreffen:

  • Die Luftbewegungen in den Räumen
  • Die Temperaturen an den Bauteiloberflächen
  • Die relative Luftfeuchtigkeit der Räume
  • Die Lufttemperatur im Raum.

Wichtig für ein Wohlfühlklima ist die Raumluftqualität. Aber auch die Lichtverhältnisse, die Farbgebung, der Schallschutz und die Raumakustik haben einen Einfluss auf unser Behaglichkeitsempfinden.

Raumluft und ihre Temperatur

Die Lufttemperatur ist ein wichtiger Faktor für unser Wohlbefinden in geschlossenen Räumen. Im Winter sollte diese in Wohngebäuden zwischen 20 und 23 Grad Celsius liegen. Angenehm sind im Sommer Temperaturen bis 26 Grad. Maßgeblichen Einfluss auf die effektive Wirkung des sommerlichen Hitzeschutzes und des winterlichen Wärmeschutzes hat auch die Luftdichtung.

Die relative Luftfeuchtigkeit

Die relative Luftfeuchte ist als der Prozentsatz zum möglichen Feuchtegehalt zusehen, den die Luft gegenwärtig enthält. Eine Raumluftfeuchte zwischen 40% und 60% wird bei Raumtemperaturen zwischen 20 Grad und 23 Grad Celsius von den meisten Menschen in Nord- und Mitteleuropa als angenehm empfunden. Wie schon erwähnt, ist dies eine sehr subjektive Sache. Der Mensch verfügt über ein Sinnesorgan für die relative Raumfeuchte. Wir können aber ein schwüles Klima empfinden oder auch am eigenen Schwitzen feststellen, dass das Raumklima unangenehm geworden ist. Im Winter sind trockene Schleimhäute ein Signal dafür, dass die Raumluftfeuchte zu niedrig ist. Eine mangelnde Luftdichtung kann zur trockenen Raumluft führen. Dies kann auch zu Erkrankungen führen.

Die Qualität der Raumluft

Wir benötigen gute Raumluft, damit wir uns in Innenräumen wohlfühlen. Diese Luft sollte viel Sauerstoff enthalten und möglichst nicht unangenehm riechen. Und Schadstoffe wollen wir natürlich auch nicht einatmen. Manche Schadstoffe, wie etwa VOCs werden von Möbeln, von Reinigungsmitteln oder auch von Bauprodukten an die Raumluft abgegeben. Wenn die Raumluft stimmen soll, dann dürfen beim Errichten der Immobilie auch nur freigegebene Bauprodukte und unabhängig geprüfte Materialien eingesetzt werden. Natürlich spielt auch das regelmäßige Lüften eine wichtige Rolle. Schon eine Konzentration an Kohlenstoffdioxid von 0,15 Vol% wird als schlechte Luft empfunden. Ab einer Konzentration von 4% können Atembeschwerden auftreten.

Die Temperatur der Wandoberfläche

Auch die Temperatur der Umschließungsflächen des Raumes haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Wohlfühlklima. Denn der Mensch befindet sich in einem permanenten Strahlungsaustausch mit diesen Flächen. Die Oberflächen von Fenstern, Decken, Böden und den Wänden sollten für das Empfinden einer thermischen Behaglichkeit zwischen 18 und 19 Grad Celsius warm sein. Auf diese Weise vermeiden Sie auch unangenehme Zugerscheinungen.

Die Luftbewegung im Raum (der Luftzug)

Wenn Sie unangenehme Zugluft vermeiden möchten, sollten Sie auf eine sorgfältig ausgeführte Luftdichtungsebene setzen. Schon Luftgeschwindigkeiten von 0,3 Metern pro Sekunde werden als unangenehm empfunden, vor allem dann, wenn sie dauerhaft auftreten. Je konstanter die Zugluft ist und je kälter sie auftritt, desto deutlicher wird sie vom Menschen als unangenehm empfunden. Undichte Fenster, falsch eingestellte Klimaanlagen, aber auch Luftströme aus der Steckdose und fehlerhaft installierte Bauanschlüsse können die Gründe für solche Zuglufterscheinungen sein.

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